Sonntag, 28. Februar 2010 13:15
- Fondsname Proven Oil Canada eins
- Gesellschaft POC GmbH
- Fondskategorie Öl & Gas & Wasser
- Substanzquote 80.49 %
- Mindestanlage 10.000 EUR
- Ausschuettung 0.00% – 32.70%
- Fremdkapitalquote: 0%
- Laufzeit 20 J. Jahre
- Aktueller Status verfuegbar
- Währung EUR
- Verfügbar seit: 27. Oktober 2008
Wie Sie am Ölmarkt sehr viel Geld verdienen können und warum die Investition in den Proven Oil Canada eins sinnvoll ist!
Wir hatten Ihnen in unseren letzten Informationen ein umfassendes Update zum Ölmarkt und der globalen Versorgung mit Öl versprochen. Wie Sie wissen, gibt es hierzu grundsätzlich zwei Meinungen unter den Experten: Die einen meinen, es wird auch mittel- und langfristig genug Öl geben, weil immer wieder neue Ölvorkommen entdeckt werden, die anderen, dass Öl insgesamt zur Neige geht.
Das POC-Team hat die Fakten aus den wichtigsten Reports und wissenschaftlichen Publikationen zusammengestellt; herausgekommen ist ein Factsheet, das allerdings nicht auf 2 Seiten passt, sondern 5 Seiten umfasst. Das liegt ganz einfach an der Fülle der Fakten. Unser eigenes Fazit können wir an dieser Stelle schon ziehen: Alles spricht dafür, dass das Öl in den kommenden Jahren und Jahrzehnten deutlich knapper wird.
Die zentrale Frage ist: Gibt es genug Öl für die Versorgung der Welt oder nicht? Die Antwort ist ein definitives Nein, wenn wir das konventionelle, billige, frei fließende Öl meinen, das die Basis der modernen Industriegesellschaft gebildet hat. Die Globalisierung, der freie Austausch von Waren weltweit, die Produktion von Gütern des täglichen Gebrauchs auf einem anderen Kontinent, der (Massen-) Transport über die Weltmeere ist nur möglich mit billigem Öl. Und um dieses Öl geht es bei den Überlegungen eigentlich. Das Öl, das in großen Mengen leicht zugänglich ist und über Jahre und Jahrzehnte fließt, hat die Weltwirtschaft soweit gebracht, wie sie heute ist. In dem Moment, in dem dieses frei fließende, günstig produzierte Öl nicht mehr zur Verfügung steht, wird dies für die Welt erhebliche Konsequenzen haben.
Betrachten wir die wichtigsten Fakten: Es ist vollkommen zweifelsfrei, dass die großen Vorkommen der wichtigsten Erdölproduzenten, die in den letzten Jahrzehnten die Welt mit Öl versorgt haben, jährlich abnehmen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Zweifel daran, dass der Förderrückgang pro Jahr durchschnittlich ca. 7 % beträgt, das sind 3 Millionen Barrel pro Tag. Um Ihnen ein anschauliches Beispiel zu geben: Um den natürlichen Förderrückgang aufzufangen, muss alle drei Jahre ein neues Saudi-Arabien entdeckt und entwickelt werden. Es gibt etwa 70.000 Ölfelder weltweit, wobei die 25 größten Ölfelder ein Viertel der Gesamtproduktion abdecken. Wenn Sie die 100 größten Ölfelder nehmen, und das sind die bekannten wie z. B. Ghawar in Saudi-Arabien, Cantarell in Mexiko und das Nordseeöl – decken sie bereits die Hälfte der Gesamtproduktion ab. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, was es bedeutet, wenn man feststellt, dass es seit 20 Jahren keine solchen großen Funde mehr gegeben hat. Was heute stellenweise als „großer Fund“ bejubelt wird, ist im Vergleich mit Saudi-Arabien oder den Nordsee-Ölfeldern von der Produktionsmenge her wenig spektakulär. Ein Argument, das wir immer wieder verwenden und das die Tatsachen unserer Ansicht nach sehr deutlich auf den Punkt bringt: Alle neuen Entdeckungen und Explorationen sind in schwierigem, unzugänglichem Umfeld, also zum Beispiel in der Arktis, bei 40 Grad minus Permafrost oder in großen Wassertiefen unter 1.500 Meter. Sprudelnde Quellen à la Saudi-Arabien, wo das Öl mit so viel Druck aus dem Boden kam, dass das Gas abgefackelt werden musste, gibt es schon seit Ende der 1960er Jahre nicht mehr.
Die Weltwirtschaft wächst ständig weiter, und es ist sicherlich nicht kühn anzunehmen, dass auch die Finanzkrise und globale Rezession ein gesamtes Wachstum nicht auf Dauer verhindern wird. China wächst rasant, Indien wächst, die BRIC-Staaten insgesamt gesehen, und auch der Mittlere Osten entwickelt sich. Was meinen Sie, was passiert, wenn der sogenannte Mittlere Osten, der momentan noch ein Großteil seines Öls exportiert, dieses Öl in den nächsten Jahrzehnten selber benötigt? Ein wichtiger Grund ist zum Beispiel die Wasseraufbereitung – um unabhängig vom Öl zu sein, müssen die Staaten ihre Landwirtschaft ausbauen. Wasser gibt es nicht, kann nur durch Entsalzung von Meerwasser geschaffen werden. Das ist energieintensiv und verbraucht eine Menge Öl. Wenn die Frage lautet, ob dieses Öl verkauft wird oder für die eigene Bevölkerung als Grundlage der Wirtschaft verwandt wird, wie wird wohl die Antwort lauten?
Eine Studie hat in „Chindia“ ein Potenzial von 1,7 Milliarden Menschen identifiziert, die durch das wirtschaftliche Wachstum und Entwicklung in die Lage kommen, sich ein Auto kaufen zu können. In 2009 hat China erstmalig die USA als wichtigster Autokäufermarkt überholt. Auf eine Abmeldung in den USA kommen in China zurzeit 10 Anmeldungen! Was glauben Sie, was passiert, wenn 1,7 Milliarden Menschen sich – wenn auch nur sukzessive – ein Auto kaufen? Wobei die offizielle UN-Prognose, die das Weltbevölkerungswachstum hochrechnet, eher konservativ ist. Nach ihrer Berechnung werden wir in 2050 eine Weltbevölkerung von 9 Milliarden haben, wenn es hoch kommt 12 Milliarden. Ein Blick in die Vergangenheit: 1960 gab es 3 Milliarden Menschen, 1990 5 Milliarden, in 2006 6 Milliarden und heute sind es schon 7 Milliarden. Ob die schnell wachsenden Völker den mahnenden Zeigefinger der reichen Nationen wirklich beachten werden und auf fleißige Reproduktion verzichten, bleibt fraglich.
Ein viel gehörtes Argument ist, dass sich die Welt dank der Entwicklung neuer Technologien für den Massentransport unabhängig machen wird vom Öl. Das ist ein Argument, das die Probleme der Versorgung mit günstigem Treibstoff mit leichter Hand wegwischt. Nur ist es nicht so einfach, denn auch die optimistischsten Zukunftsforscher gestehen zu, dass die Entwicklung von alternativen Technologien für den Transport, massentauglich und billig zu produzieren, Jahrzehnte dauern wird. Und unendliche Billionen Dollars oder Euros verschlingen wird. Billionen, die jedenfalls per heute offensichtlich nicht zur Verfügung stehen.
Das Fazit (siehe oben):
Die Versorgung mit konventionellem, billigem, leicht fließendem Öl wird immer schwieriger, bei gleichzeitigem Steigen der Nachfrage. Wenn das Angebot knapper wird und die Nachfrage dabei anzieht, gibt es keinen Zweifel an steigenden Preisen.