Dienstag, 30. März 2010 18:53
1. Green Building – Zertifizierte Grüne Sparimmobilien
Immer häufiger erwerben geschlossene Immobilienfonds „grüne Gebäude“. Sie lassen sich wesentlich besser vermieten und später wieder wesentlich teurer verkaufen. Initiatoren von geschlossenen Fonds haben einen neuen Trend entdeckt und bringen zunehmend geschlossene Immobilienfonds, deren Gebäude strengeren Effizienz- und Kriterien im Bereich der Nachhaltigkeit genügen, als es die gängigen Bauvorschriften haben wollen.
So bietet etwa Hesse Newman zur Zeit das Green-Building an. „Die Immobilie ist nach dem Green Building-Standard der EU konzipiert, der Primärenergieverbrauch liegt ca. 40 Prozent unter dem einer üblichen Immobilie”. Ebenfalls grün nennt Wölbern Invest den aktuellen Immobilienfonds Holland 68 sowie den kurz danach startenden Holland 69. „Der Holland 69 wird nach Fertigstellung zu den zehn nachhaltigsten der Niederlande gehören.
Noch kein Gebäude dieser Größenordnung hat eine bessere Note bekommen. KGAL´s Property Class England 2 hat ein britisches Zertifikat. Auch Emissionshäuser, die aktuell keinen Fonds mit grünen Immobilien zur Zeichnung anbieten, setzen sich mit dem Thema auseinander: Bspw. hat die IVG mit dem „Premium Green Fund” einen rund 400 Millionen Euro schweren Fonds für Institutionelle Investoren aufgelegt, der bundesweit in vier grüne Projektentwicklungen investiert.
Jamestown, der sich auf US-Immobilien spezialisiert hat verpaßt bereits platzierten Fonds nach und nach einen grünen Anstrich: „Ein zum Portfolio des Jamestown Co-Invest 4 gehörendes Bürogebäude hat bereits ein Zertifikat erhalten, für ein weiteres Fondsobjekt läuft das Zertifizierungsverfahren, das Ende 2010 abgeschlossen sein soll”. Nach Einschätzung von Scope, ergibt die grüne Ausrichtung von Immobilienfonds nicht nur fürs gute Gewissen, sondern auch aus Investorensicht Sinn: „Anleger werden zwar anfangs nicht unbedingt mehr Rendite als bei konventionellen Fonds erhalten, aber beim Verkauf der Immobilien dürften sich höhere Preise erzielen lassen.
So ergab eine US-Studie aus 2009, dass mit solchen Immobilien rund drei bis zwölf Prozent höhere Mieten verlangt werden können. Die Rechnung ist denkbar einfach: Bei grünen Immobilien sind die Nebenkosten wie etwa Heizkosten deutlich niedriger, was Spielraum für höhere Mieten bietet.
Aktuelle „Green Buildings“
Aber auch andere Immobilienfonds in Deutschland, Österreich, Holland oder dem restlichen Ausland bieten sinnvolle Alternativen zur Vermögensstreuung.
Wie möchten Ihnen einen aktuellen Fonds vorstellen:
Gesellschaft Nordcapital
Fondskategorie Immobilien Niederlande
Substanzquote 86.64 %
Fremdkapitalquote: 48,15%
Währung: EUR
Mindestanlage 15.000 EUR
Ausschuettung 6.25% – 7.00%
Laufzeit 11 J. Jahre
Aktueller Status verfuegbar
Verfügbar seit: 26.01.2010
Weitere Daten zum Fonds finden Sie hier: Niederlande 11 …oder lesen hier weiter.
Der Fonds kurz beschrieben:
Der Investor beteiligt sich als Treugeber oder Direktkommanditist an der NORD – CAPITAL Immobilienfonds Niederlande 11 GmbH & Co. KG, die Eigentümerin der Fondsimmobilie “Facet” wird. Es wurden bereits Mietverträge mit zwei Mietern über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen.
Der Fonds endet prognosegemäss zum 31. Dezember 2020. Eine vorzeitige Kündigung ist nicht vorgesehen.
Warum Sie sich beteiligen sollten:
Die Situation am Markt:
Nach einem stabilen Immobilienmarkt in den Niederlanden im Jahr 2008 zeigten sich im Jahr 2009 auch hier die Auswirkungen der verschlechterten Wirtschaftslage. Die Vermietungsleistung im Bürobereich fiel im Jahr 2009 mit rund 1,1 Mio. qm geringer aus als im Vorjahr (1,5 Mio. qm). Vor allem im ersten Halbjahr 2009 wurden weniger Büroflächen vermietet. Viele Unternehmen schoben die Entscheidung über Neubauten auf oder zogen in kleinere Bürogebäude um. Das führte im vergangenen Jahr zu einer leichten Erhöhung der Leerstandsrate auf 13,3 % (Vorjahr 12,0 %). Während die Mietpreise in der ersten Jahreshälfte 2009 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben sind, haben sie in der zweiten Jahreshälfte von durchschnittlichen EUR 150 pro qm jährlich auf EUR 146 pro qm jährlich leicht nachgegeben. Einhergehend mit der verringerten Anzahl an Neubauprojekten und der restriktiven Kreditvergabepraxis der Banken fiel das Transaktionsvolumen mit rund EUR 5,1 Mrd. im Jahr 2009 unter das Volumen des Vorjahres (EUR 6 Mrd.). Ein Drittel entfielen dabei auf Büroflächen. Diese Entwicklung wurde von einem niedrigeren Kaufpreisniveau begleitet. Nach Expertenmeinung wird für das laufende Jahr 2010 wieder mit einem steigenden Investitionsvolumen und einem Anstieg der Kaufpreise gerechnet.
Die steuerliche Komponente:
Die Einkünfte aus der Vermietung unterliegen lediglich einer niedrigen Pauschalbesteuerung in den Niederlanden. Ein möglicher Veräußerungsgewinn wird in den Niederlanden nicht besteuert, sofern die Beteiligung im Privatvermögen gehalten wird. In Deutschland fällt die Veräußerung der Immobilie nach der geplanten Fondslaufzeit Ende 2020 / Anfang 2021 nicht mehr in die Spekulationsfrist und erfolgt damit steuerfrei.
Alle Daten zum Fonds, sowie die Zeichnungsunteralgen finden Sie hier: Niederlande 11