Montag, 27. September 2010 17:28
Angesichts der gewaltigen Staatsverschuldung ziehen sich die Warnungen vor Inflation wie ein roter Faden durch die Tagungsvorträge bei Banken und Anlageberatern. Die Sorgen vor der Geldentwertung haben letztendlich die Immobilie zum Schwerpunktthema gemacht, aber da Streuung immer eine gute Empfehlung ist, sollte man sich auch umsehen, welche Möglichkeiten es in diesem interessanten Markt noch gibt.
Die Wirtschaftskrise scheint schon wieder vorbei, was bedeutet das nun aber für die Branche der geschlossenen Fonds? Wenn das halbwegs optimistische Szenario für die Weltwirtschaft zutrifft, dann sollte sich das ja auch bald in einer steigenden Nachfrage nach Anlageprodukten zeigen, denn die Preise für Assets im Immobilien- oder Schiffsbereich sind auf historischen Tiefständen, und wer den Aufschwung nicht verpassen oder seine Verluste der letzten zwei Jahre aufholen will, der muss jetzt einsteigen.
Inflation [lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen"] bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, signifikanten Anstieg des Preisniveaus infolge längerfristiger Ausweitung der Geldmenge durch Staaten oder Zentralbanken. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geld zu allen anderen Gütern zu Lasten des Geldes: für eine Geldeinheit gibt es weniger Güter, oder umgekehrt: für Güter muss mehr Geld gezahlt werden, das heißt, sie werden teurer. Daher kann man unter Inflation auch eine Geldentwertung verstehen.
In einem kürzlichen Interview mit „Focus Money” stellte der Ökonom Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), fest, dass die staatliche Verschuldung im Rahmen der Konjunkturpakete die Deutschen im Jahr 2010 teuer zu stehen kommen könnte. Geld dürfte so stark an Wert verlieren wie seit Jahrzehnten nicht. Der Ökonom erwartet eine kräftige Geldentwertung in Deutschland. „Schon in einigen Monaten wird die Inflation deutlich nach oben schießen”, sagte Straubhaar. Aber auch andere Experten schließen sich dieser Meinung an, da zuviel Geld im Markt ist. „Gelddruckmaschinerie”, „Hyperinflation” und „Helikopter-Geld für den Globus” sind Schlagworte, die nahezu täglich in der Presse zu finden sind. Eine Geldentwertung von 5 bis 10% pro Jahr für die Zeit nach 2010 hält Straubhaar für denkbar. So hoch lag die Inflationsrate seit den 90er Jahren nicht mehr.
Wir möchten Ihnen deshalb heute einen aktuellen geschlossenen Fonds vorstellen. Hier erhalten Sie einen Kurzüberblick:
Fondsname Buss Immobilienfonds 2 – Böblingen/Sindelfingen
Gesellschaft Buss Capital
Fondskategorie Immobilien Inland
Substanzquote 91.68 %
Mindestanlage 10.000 EUR
Ausschuettung 0.00% – 7.50%
Laufzeit 12 J. Jahre
Aktueller Status verfuegbar im Februar 2010
Fremdkapitalquote 49,36%
Währung EUR
Verfügbar seit 06.07.2010
Die Fondsgesellschaft Buss Immobilienfonds 2 GmbH & Co. KG hat einen Kaufvertrag mit Bauverpflichtung über eine Büroimmobilie auf dem sogenannten "Flugfeld", einem gemeinsamen Stadtentwicklungsgebiet der Städte Böblingen und Sindelfingen, abgeschlossen. Anleger können sich als Treugeber über die Buss Treuhand GmbH ("Treuhänderin”) an der Fondsgesellschaft beteiligen. Später ist auch eine Beteiligung als Direktkommanditist möglich.
Die Prognose unterstellt eine Laufzeit von rund 10,5 Jahren. Nach dem für Ende 2021 geplanten Verkauf der Fondsimmobilie soll die Fondsgesellschaft liquidiert werden.
Die Fondsgesellschaft ist auf unbegrenzte Zeit gegründet. Anleger können ihre Beteiligung mit einer Frist von einem Jahr kündigen, erstmals zum 31. Dezember 2022.
Einzahlung:
Die Einzahlungen sind folgendermaßen zu leisten (in Prozent der Beteiligungssumme):
- 20% zzgl. 3% Agio innerhalb von 14 Tagen nach Annahme der Beitrittserklärung und Zahlungsaufforderung durch die Treuhänderin
- 80% zum 13. Mai 2011
- Die Mindestbeteiligung beträgt EUR 10.000. Höhere Beteiligungsbeträge müssen in ganzen Zahlen durch 1.000 teilbar sein.
Auszahlungen:
Verläuft die Beteiligung wie geplant, erhalten die Anleger Auszahlungen in Höhe von anfänglich 6,50 % p. a., ansteigend auf 7,25 % p. a., die halbjährlich nachschüssig im Januar und Juli eines jeden Jahres geleistet werden. Bei vollständiger Einzahlung inkl. Agio bis zum 13. Mai 2011 beginnt die Auszahlungsberechtigung mit der geplanten Übernahme der Fondsimmobilie am 15. Juni 2011. Der Gesamtmittelrückfluss – einschließlich des Erlöses aus dem Verkauf der Fondsimmobilie – beträgt 176,3 % vor Steuern. Das Basisszenario der Prognose geht von einem Verkauf der Immobilie zum Jahresende 2021 mit dem 14,61-fachen der für 2022 angenommenen Jahresmiete aus. Dies entspricht dem Ankaufsfaktor.
Die Anleger erzielen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Bei einem Verkauf der Immobilie nach einem Haltenszeitraum von zehn Jahren kommt es grundsätzlich zu keiner Besteuerung des Veräußerungsgewinns.
Für weitere Informationen bitten wir Sie hier zu klicken, Sie finden PDF´s zu Zeichnungsunterlagen, Analysen und weitere Fakten zum Fonds: Buss Immobilienfonds 2 – Böblingen/Sindelfingen