Sonntag, 27. März 2011 16:46
Angesichts der gewaltigen Staatsverschuldung ziehen sich die Warnungen vor Inflation wie ein roter Faden durch die Tagungsvorträge bei Banken und Anlageberatern. Die Sorgen vor der Geldentwertung haben letztendlich die Immobilie zum Schwerpunktthema gemacht, aber da Streuung immer eine gute Empfehlung ist, sollte man sich auch umsehen, welche Möglichkeiten es in diesem und in anderen interessanten Markt noch gibt. Solar und andere Energiefonds seien hier erwähnt.
Die Wirtschaftskrise scheint schon wieder vorbei, was bedeutet das nun aber für die Branche der geschlossenen Fonds? Wenn das halbwegs optimistische Szenario für die Weltwirtschaft zutrifft, dann sollte sich das ja auch bald in einer steigenden Nachfrage nach Anlageprodukten zeigen, denn die Preise für Assets im Immobilien- oder Schiffsbereich sind auf historischen Tiefständen, und wer den Aufschwung nicht verpassen oder seine Verluste aus den Jahren 2008 und 2009 wieder aufholen will, der muss jetzt noch einsteigen. 2010 war schon ein erfolgreiches Jahr, aber aktuell ist zu beobachten, daß die Preise schneller zu steigen beginnen – Inflation!
Inflation [lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen"] bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, signifikanten Anstieg des Preisniveaus infolge längerfristiger Ausweitung der Geldmenge durch Staaten oder Zentralbanken. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geld zu allen anderen Gütern zu Lasten des Geldes: für eine Geldeinheit gibt es weniger Güter, oder umgekehrt: für Güter muss mehr Geld gezahlt werden, das heißt, sie werden teurer. Daher kann man unter Inflation auch eine Geldentwertung verstehen.
In einem kürzlichen Interview mit „Focus Money” stellte der Ökonom Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), fest, dass die staatliche Verschuldung im Rahmen der Konjunkturpakete die Deutschen im Jahr 2011 teuer zu stehen kommen könnte. Geld dürfte so stark an Wert verlieren wie seit Jahrzehnten nicht. Der Ökonom erwartet eine kräftige Geldentwertung in Deutschland. „Schon in einigen Monaten wird die Inflation deutlich nach oben schießen”, sagte Straubhaar. Aber auch andere Experten schließen sich dieser Meinung an, da zuviel Geld im Markt ist. „Gelddruckmaschinerie”, „Hyperinflation” und „Helikopter-Geld für den Globus” sind Schlagworte, die nahezu täglich in der Presse zu finden sind. Eine Geldentwertung von 5 bis 10% pro Jahr für die Zeit nach 2010 hält Straubhaar für denkbar. So hoch lag die Inflationsrate seit den 90er Jahren nicht mehr.
Aus einem kürzlichen Fachbericht in der Finacial Times konnte man ebenfalls entnehmen, daß die Inflation wohl die nächste Blase sein wird, mit geschätzten Inflationsraten von durchschnittlich 5 % p.a..
Wir möchten Ihnen deshalb heute einen aktuellen geschlossenen Fonds vorstellen.
Hier erhalten Sie einen Kurzüberblick:
Fondsname Realkontor 9 Sachwertfonds Protect
Gesellschaft Realkontor
Fondskategorie Immobilien Inland
Substanzquote 95.24 %
Mindestanlage 5.000 EUR
Ausschuettung 0.00% – 109.54%
Laufzeit 13 J. Jahre
Aktueller Status verfuegbar im Februar 2010
Fremdkapitalquote
Währung EUR
Verfügbar seit 20.11.2008
Anleger können sich an der vermögensverwaltend tätigen Fondsgesellschaft Realkontor 9 Sachwertfonds Protect GmbH & Co. KG entweder direkt als Kommanditist oder über die Treuhänderin Beteiligungstreuhand Südwest GmbH als Treugeber beteiligen. Das Beteiligungsangebot investiert in Anleihen und Zielfonds.
Welche Fonds tatsächlich Zielfonds sein werden, steht noch nicht fest. Eine oder mehrere konkrete Anleihen stehen zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung ebenfalls noch nicht fest.
Die Fondsgesellschaft wird auf bestimmte Zeit errichtet und beendet ihre Tätigkeit regulär am 31.12.2021. Eine ordentliche Kündigung ist ebenfalls erst ab diesem Zeitpunkt möglich. Es existiert jedoch ein Sonderkündigungsrecht.
Einzahlung:
100% zuzüglich 5% Agio nach Annahme.
Die Mindestzeichnungssumme beträgt EUR 5.000. Höhere Summen müssen ohne Rest durch 1.000 teilbar sein.
Die Anleger haben grundsätzlich die Möglichkeit, jährliche Ausschüttungen auf Basis eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses zu erhalten (= Typ "Ausschüttung") oder auf Ausschüttungen während der Laufzeit zu verzichten (= Typ "Thesaurierung"). Anleger vom Typ "Ausschüttung" können laut Plan bereits ab dem Jahr 2010 über Rückflüsse aus diesem Investment verfügen. Geplant sind hierbei laufende Ausschüttungen in Höhe von 5,25% ab dem Jahr 2010, ansteigend bis auf 6,00 % im Jahr 2020 sowie eine Endausschüttung in Höhe von ca. 109 % und damit eine kumulierte Gesamtausschüttung in Höhe von ca. 170 %. Anleger vom Typ "Thesaurierung" verzichten laut Plan auf laufende Ausschüttungen zugunsten einer erhöhten Endausschüttung (= kumulierte Gesamtausschüttung) in Höhe von ca. 200%.
Als Personengesellschaft unterliegt die Gesellschaft weder der Einkommensteuer noch dem Solidaritätszuschlag oder der Kirchensteuer. Steuersubjekte sind vielmehr die an ihr beteiligten Personen, nachstehend als Anleger (Direktkommanditisten bzw. Treugeber) bezeichnet. Die den Anlegern entsprechend der Beteiligungsquote anteilig zufließenden Einkünfte werden auf Ebene der Zielfondsgesellschaft sowie ihrer Muttergesellschaft ermittelt und von den Anlegern als Zurechnungsempfängern persönlich versteuert. Im Rahmen der Einkünfteermittlung ist vorgelagert zu bestimmen, welcher Einkunftsart die nach der Modellkonzeption erwirtschafteten Einkünfte sachlich zuzuordnen sind: Hinsichtlich der zu erzielenden Zinserträge kommen Einkünfte aus sonstigen Kapitalforderungen jeder Art in Betracht, hinsichtlich der Immobilienerträge kommen als Einkünfte solche aus Vermietung und Verpachtung sowie ggf. sonstige Einkünfte in Frage.
Für weitere Informationen bitten wir Sie hier zu klicken, Sie finden PDF´s zu Zeichnungsunterlagen, Analysen und weitere Fakten zum Fonds: Realkontor 9 Sachwertfonds Protect
[glossar]