Mittwoch, 31. August 2011 19:22
In den Medien fristen geschlossene Fonds wie der Fluss-Klassik aus dem Hause Premicon oft nur ein Schattendasein, sie werden als Nischenprodukte behandelt. Sollte man das bei einem Volumen innerhalb der letzen 17 Jahre von knapp 400 Milliarden Euro nicht hinterfragen?
Selbst die großen Tageszeitungen behandeln das Thema geschlossener Fonds meist nur stiefmütterlich, Wirtschaftsmagazine philosophieren lieber über Zertifikate die niemand versteht oder über andere Vehikel wie Hedgefonds, die keiner will und keiner versteht.
Sollte man nicht mehr über echte Sachwerte nachdenken, d.h. Flugzeugfonds (lang laufende Leasingverträge), Immobilienfonds (lange Mietverträge), Schiffsbeteiligungen, Waldfonds, Solarfonds (Einspeisegesetz), Energiefonds (Öl)?
Die meisten Redakteure beschäftigen sich nur unter anderem mit geschlossenen Fonds wie dem Fluss-Klassik des Initiators Premicon. Sie bearbeiten dieses Thema oft nur unter anderem, zusammen mit Gebieten wie Steuer-, Erbschafts-, oder Versicherungsthemen. Glauben Sie wirklich, daß man da wirklich die Top Information erhält oder könnte es nicht sein, daß letztlich nur eine kräftige Zuzahlung des Emittenten dahinter steckt.
Sehen wir uns mal die Ausschüttungen an. Im Jahr der Finanzmarktkrise, das Jahr 2009, schütteten geschlossene Fonds über 1,6 Milliarden Euro an Anleger aus. Eine weitere Milliarde wurde aus abgeschlossenen Beteiligungen ausbezahlt. Erinnern Sie sich noch an Ihre Gewinne aus Aktien,- Renten und auch Geldmarktfonds – besser nicht, Sie würden weinen.
Selbst Containerfonds, die Gruppe, die besonders zu leiden hatte, hat ihre Anleger in diesem Jahr besser bedient als es in den Prospekten versprochen wurde.
Sicher, ein geschlossener Fonds ist eine unternehmerische Beteiligung, da kann es auch mal einen Ausfall geben, aber Totalausfälle gibt es selten. Die größten Desaster erlebten Anleger eher mit Banken wie der Riggs Bank oder der Barings Bank, sowie sinnlosen Investmentfonds wie die von IOS oder mit Hedgefonds, Produkten also, mit denen man richtig Kasse machen kann – als Hedgefondsmanager!
Geschlossene Fonds sind auch Sachwerte wie bspw. Aktien – Aktien Blue Chips, also eine Teilhabe an konkreten Sachwerten, also ein atomisiertes Stück am Gesamtkuchen. Nur leider spielen in diesem Markt die Phantasie und die Emotion einen wichtigen Part. Durch die aktuelle Niedrigzinspolitik der EZB investieren viele aus Frust über die mickrigen Zinsen in Aktien, aus Mangel an Alternativen, steigen die Zinsen – fallen die Aktien.
Beim geschlossenen Fonds ist das anders (siehe Grafik), hier bestehen langfristige Verträge, auch während der Krise und die müssen eingehalten werden.
Informieren Sie sich daher selbst, der Banker muß sein Produkt verkaufen, der Berater sucht oft nur das Produkt mit der höchsten Provision aus. Schauen Sie sich selbst um, bei Beteiligungsfinder, dem Profi Portal – nur für geschlossene Fonds – werden Sie sicherlich fündig und einen sehr guten Rabatt erhalten Sie meist auch noch.
Wir stellen Ihnen heute den Fluss-Klassik aus dem Hause Premicon vor
Fondskategorie Schiffe Sonstiges
Substanzquote 89.00 %
Fremdkapitalquote: 49%
Währung: EUR
Mindestanlage 20.000 EUR
Ausschuettung 0.00% – 16.00%
Laufzeit 16 J. Jahre
Aktueller Status verfuegbar
Verfügbar seit: 30.11.2010 + Nachtrag 1 vom 27.06.2011
Mit der Beteiligung an dem Fonds Premicon Fluss-Klassik erwirbt der Gesellschafter Beteiligungen an vier Unternehmen/Schiffsgesellschaften, die jeweils Eigetümer von Kreuzfahrtschiffen sind. Anleger können sich über einen Treuhänder als Kommanditist an den Fondsgesellschaften beteiligen. Die Treuhandgesellschaft mit Sitz in München firmiert unter JB Treuhand Steuerberatungsgesellschaft mbH. Das gezeichnete Kapital und das Agio verteilen sich auf die Fondsgesellschaften zu folgenden prozentualen Anteilen:
- 17 % auf die Premicon Flussreisen GmbH & Co. KG MS/Mozart 2
- 27 % auf die Premicon Flussreisen GmbH & Co. KG TC/Sonata 2
- 28 % auf die Premicon Flussreisen GmbH & Co. KG TC/Allegra
- 28 % auf die Premicon Flussreisen GmbH & Co. KG TC/Melodia
Die Beteiligungsgesellschaften werden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Jeder Kommanditist kann die jeweilige Beteiligungsgesellschaft mit einer Frist von neun Monaten zum Ablauf eines Geschäftsjahres kündigen, erstmals jedoch zum 31. Dezember 2020. Die Anbieterin geht von einer Laufzeit bis Ende 2026 aus, die mit dem Verkauf der Schiffe einhergeht.
Das gesamte Beteiligungskapital beträgt EUR 44.500.000. Der Eigenkapitalanteil beträgt rund 51% der Gesamtinvestition. Eine deutsche Bank hat zur Endfinanzierung der vier Flussschiffe TUI MOZART, TUI SONATA, TUI ALLEGRA und TUI MELODIA Schiffshypothekendarlehen über insgesamt EUR 42,5 Mio. zugesagt. Der Fremdmittelzinssatz wurde in Höhe von 4 % p.a. bis Ende 2014, 5 % p.a. bis Ende 2019 und 7 % p.a. danach kalkuliert. Die Tilgung erfolgt jeweils quarlsweise mit EUR 840.000 p.a. für die Schiffe TUI SONATA, TUI ALLEGRA und TUI MELODIA sowie EUR 392.000 für das Schiff TUI MOZART.
- Folgende Einzahlungen sind vorgesehen: (jeweils in Prozent der Zeichnungssumme)
- 40 % zzgl. 5 %Agio bei Beitritt
- 60 % am 1. April 2011
- Die Mindestbeteiligung beträgt EUR 20.000
Auszahlungen:
Die Ausschüttung in Höhe von 7 % p.a. bezogen auf das einbezahlte Kommanditkapital beginnt ab der ersten Einzahlung und steigt bis auf 16 % p.a. Die Auszahlung der Ausschüttung ist jeweils für das 3. Quartal des Folgejahres geplant. Die aufgeführten Ausschüttungen beinhalten die Rückzahlung des Kommanditkapitals.
Der Verkauf der Schiffe ist nach rund 16 Jahren, also per Ende 2026, kalkuliert. Als Verkaufspreise wurden 20 % des Kaufpreise für die 2010 modernisierte TUI MOZART und 40 % für die drei Neubauschiffe unterstellt. Hiervon abgezogen wird jeweils noch eine Verkaufsgebühr für die Premicon AG in Höhe von 3,5 % des Verkaufspreises, wodurch für die Anleger letzendlich eine Schlussauschüttung in Höhe von 62% geplant ist.
[glossar]
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