Mittwoch, 31. August 2011 15:50
Angesichts der gewaltigen Staatsverschuldung ziehen sich die Warnungen vor Inflation wie ein roter Faden durch die Tagungsvorträge bei Banken und Anlageberatern. Die Sorgen vor der Geldentwertung haben letztendlich die Immobilie zum Schwerpunktthema gemacht, aber da Streuung immer eine gute Empfehlung ist, sollte man sich auch umsehen, welche Möglichkeiten es in diesem und in anderen interessanten Markt noch gibt. Solar und andere Energiefonds seien hier erwähnt.
Die Wirtschaftskrise scheint schon wieder vorbei, was bedeutet das nun aber für die Branche der geschlossenen Fonds? Wenn das halbwegs optimistische Szenario für die Weltwirtschaft zutrifft, dann sollte sich das ja auch bald in einer steigenden Nachfrage nach Anlageprodukten zeigen, denn die Preise für Assets im Immobilien- oder Schiffsbereich sind auf historischen Tiefständen, und wer den Aufschwung nicht verpassen oder seine Verluste aus den Jahren 2008 und 2009 wieder aufholen will, der muss jetzt noch einsteigen. 2010 war schon ein erfolgreiches Jahr, aber aktuell ist zu beobachten, daß die Preise schneller zu steigen beginnen – Inflation!
Inflation [lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen"] bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, signifikanten Anstieg des Preisniveaus infolge längerfristiger Ausweitung der Geldmenge durch Staaten oder Zentralbanken. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geld zu allen anderen Gütern zu Lasten des Geldes: für eine Geldeinheit gibt es weniger Güter, oder umgekehrt: für Güter muss mehr Geld gezahlt werden, das heißt, sie werden teurer. Daher kann man unter Inflation auch eine Geldentwertung verstehen.
In einem kürzlichen Interview mit „Focus Money” stellte der Ökonom Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), fest, dass die staatliche Verschuldung im Rahmen der Konjunkturpakete die Deutschen im Jahr 2011 teuer zu stehen kommen könnte. Geld dürfte so stark an Wert verlieren wie seit Jahrzehnten nicht. Der Ökonom erwartet eine kräftige Geldentwertung in Deutschland. „Schon in einigen Monaten wird die Inflation deutlich nach oben schießen”, sagte Straubhaar. Aber auch andere Experten schließen sich dieser Meinung an, da zuviel Geld im Markt ist. „Gelddruckmaschinerie”, „Hyperinflation” und „Helikopter-Geld für den Globus” sind Schlagworte, die nahezu täglich in der Presse zu finden sind. Eine Geldentwertung von 5 bis 10% pro Jahr für die Zeit nach 2010 hält Straubhaar für denkbar. So hoch lag die Inflationsrate seit den 90er Jahren nicht mehr.
Aus einem kürzlichen Fachbericht in der Finacial Times konnte man ebenfalls entnehmen, daß die Inflation wohl die nächste Blase sein wird, mit geschätzten Inflationsraten von durchschnittlich 5 % p.a..
Wir möchten Ihnen deshalb heute einen aktuellen geschlossenen Fonds vorstellen.
Hier erhalten Sie einen Kurzüberblick:
Fondsname ATM Fund 2018 – US Cash Maschinen 2010
Gesellschaft Dewila
Fondskategorie Sonstiges
Substanzquote 89.32 %
Mindestanlage 20.000 USD
Ausschuettung 0.00% – 81.40%
Laufzeit 9 J. Jahre
Aktueller Status verfuegbar im Februar 2010
Fremdkapitalquote 0%
Währung USD
Verfügbar seit 25.02.2010
Bei der Vermögensanlage handelt es sch um eine Beteiligung als beschränkt haftender Gesellschafter (Limited Partner) an der ATM Fund 2018 LP. Diese soll in den USA ATM Maschinen erwerben, betreiben und veräußern. Die ATM Fund 2018 LP ist eine Limited Partnership nach dem Recht des Staates Texas / USA, die ihre Hauptverwaltung in Plano, Texas, USA hat. Die Limited Partnership ist strukturell einer deutschen Kommanditgesellschaft ähnlich.
Laufzeit: bis 31. Dezember 2018
Einzahlung:
100% zzgl. 3% Agio nach Annahme.
Die Mindestbeteiligungssumme beträgt USD 20.000.
Auszahlung:
2011 bis 2017: 10,57% p.a.
2018: 81,40% (inkl. Kapitalrückzahlung)
Der Fonds wird monatlich laufende Einnahmen aus den Geldausgabeautomaten erzielen. Die Ausschüttungen an die Anleger werden jedoch aus Kostengründen nur zweimal im Jahr stattfinden.
Besteuerung in den USA.