Von Inflation, Radioaktivität und Kaufkraftverlust – Unser Vorschlag, der Wölbern Holland 70 von Wölbern Invest
Mittwoch, 30. November 2011 20:37
Bietet der Wölbern Holland 70 des Emissionshauses Wölbern Invest Schutz vor Inflation?
Die regelmäßig auftretende Inflation hat einiges mit Radioaktivität gemeinsam. Für beide Phänomene gilt, daß man sie nicht hören, nicht riechen und nicht schmecken kann. Aber jeder weiß, dass sie sehr sehr gefährlich sind – in zu hohen Dosen erst recht. Zuletzt hatte diese Angst des deutschen Steuerzahler sehr stark zugenommen, man spürt, daß die Geldentwertung 2010 merklich zugenommen hat. Die offiziellen Zahlen und Statistiken weisen zwar eine geringe Teuerung von weniger als zwei Prozent aus, doch die laxe Geldpolitik der Zentralbanken und die Verschuldungsorgien der Staaten lassen die Menschen um ihr Erspartes zittern. Ökonomen halten in den nächsten Jahren Inflationsraten von mehr als fünf Prozent für wahrscheinlich.
Selbst bei einer Geldentwertung von fünf Prozent jährlich, hätte der Euro nach fünf Jahren mehr als 20 Prozent seiner Kaufkraft verloren. Jede Sondersteuer in dieser Höhe würde einen Sturm der Entrüstung lostreten. Kein Wunder, dass sich viele Deutsche Gedanken machen. Doch Angst allein ist bei der Geldanlage kein guter Ratgeber. Ob die Inflation nun wirklich bald kommt, ist nämlich keineswegs klar ausgemacht. Das Beispiel Japan zeigt vielmehr, dass weder eine horrende Kreditaufnahme noch dauerniedrige Leitzinsen zwangsläufig eine Preisexplosion nach sich ziehen. Im Schnitt der letzten 20 Jahre lag die Teuerung dort bei nur 0,5 Prozent. Doch wahrscheinlich ist dieses Szenario für Europa nicht, hier herrschen andere Voraussetzungen. Die europäischen Staaten sind stärker im Ausland verschuldet, das trifft für Japan kaum zu.
- Fondsname Wölbern Holland 70
- Gesellschaft Wölbern Invest
- Fondskategorie Immobilien Niederlande
- Substanzquote 85.00 %
- Mindestanlage 10.000 EUR
- Ausschuettung 0.00% – 6.00%
- Laufzeit 11 J. Jahre
- Aktueller Status verfuegbar
Die Kurzbeschreibung
Das Beteiligungsangebot bietet dem Anleger die Möglichkeit zur Beteiligung an der Siebzigste IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG. Die Anleger können sich nach Vorliegen der Beitrittsvoraussetzungen entweder unmittelbar als Kommanditisten oder mittelbar über die Treuhänderin als Treugeber an der Fondsgesellschaft beteiligen. Investiert wird in zwei in den Niederlanden belegene Büroimmobilien. Beide Objekte sind vollständig an die Mieter BSH Huishoudapparaten B.V. und Siemens Nederland N.V. vermietet. Die Fondsgesellschaft wird auf unbestimmte Zeit errichtet. Eine Kündigung ist erstmals zum 01.01.2022 möglich.
Die Marktsituation
Die rückläufigen Wirtschaftsdaten haben sich in den Niederlanden auch auf den Büroimmobilienmarkt mit einem Rückgang des Investmentvolumens in 2008 auf rd. EUR 5 Mrd. deutlich ausgewirkt. In 2009 war ein erneuter deutlicher Rückgang auf rd. EUR 1,7 Mrd. zu verzeichnen. Die verminderten Transaktionsvolumina haben zu einer Anpassung der Ankaufsrenditen geführt. Aktuell liegen die Spitzenrenditen in Amsterdam zwischen 5,7% und 6,2%, in Rotterdam zwischen 6,0% und 6,5%. Bei reduziertem Preisniveau bieten sich somit gute Investmentchancen in langfristig an namhafte Mieter vermietete Immobilien.
Der Gesamtbestand an Büroflächen der Niederlande ist in den vergangenen sieben Jahren um rd. 9% gewachsen. Ende 2009 betrug der Gesamtbestand rd. 46 Mio. Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Rund die Hälfte des Flächenbestandes liegt in den fünf wichtigsten niederländischen Städten (Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Utrecht und Eindhoven). Gemäß dem Immobilien-Transparenz-Index von Jones Lang LaSalle belegt das Investitionsland Niederlande auch im Jahr 2010 wieder eine Spitzenposition. Das Land gehört mit dem Platz neun von weltweit 81 untersuchten Märkten zu den "sehr
transparenten" Ländern.
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