Samstag, 3. April 2010 11:45
Green Building – Zertifizierte Grüne Sparimmobilien
Immer häufiger erwerben geschlossene Immobilienfonds „grüne Gebäude“. Sie lassen sich wesentlich besser vermieten und später wieder wesentlich teurer verkaufen. Initiatoren von geschlossenen Fonds haben einen neuen Trend entdeckt und bringen zunehmend geschlossene Immobilienfonds, deren Gebäude strengeren Effizienz- und Kriterien im Bereich der Nachhaltigkeit genügen, als es die gängigen Bauvorschriften haben wollen.
So bietet etwa Hesse Newman zur Zeit das Green-Building an. „Die Immobilie ist nach dem Green Building-Standard der EU konzipiert, der Primärenergieverbrauch liegt ca. 40 Prozent unter dem einer üblichen Immobilie”. Ebenfalls grün nennt Wölbern Invest den aktuellen Immobilienfonds Holland 68 sowie den kurz danach startenden Holland 69. „Der Holland 69 wird nach Fertigstellung zu den zehn nachhaltigsten der Niederlande gehören.
Noch kein Gebäude dieser Größenordnung hat eine bessere Note bekommen. KGAL´s Property Class England 2 hat ein britisches Zertifikat. Auch Emissionshäuser, die aktuell keinen Fonds mit grünen Immobilien zur Zeichnung anbieten, setzen sich mit dem Thema auseinander: Bspw. hat die IVG mit dem „Premium Green Fund” einen rund 400 Millionen Euro schweren Fonds für Institutionelle Investoren aufgelegt, der bundesweit in vier grüne Projektentwicklungen investiert.
Jamestown, der sich auf US-Immobilien spezialisiert hat verpaßt bereits platzierten Fonds nach und nach einen grünen Anstrich: „Ein zum Portfolio des Jamestown Co-Invest 4 gehörendes Bürogebäude hat bereits ein Zertifikat erhalten, für ein weiteres Fondsobjekt läuft das Zertifizierungsverfahren, das Ende 2010 abgeschlossen sein soll”. Nach Einschätzung von Scope, ergibt die grüne Ausrichtung von Immobilienfonds nicht nur fürs gute Gewissen, sondern auch aus Investorensicht Sinn: „Anleger werden zwar anfangs nicht unbedingt mehr Rendite als bei konventionellen Fonds erhalten, aber beim Verkauf der Immobilien dürften sich höhere Preise erzielen lassen.
So ergab eine US-Studie aus 2009, dass mit solchen Immobilien rund drei bis zwölf Prozent höhere Mieten verlangt werden können. Die Rechnung ist denkbar einfach: Bei grünen Immobilien sind die Nebenkosten wie etwa Heizkosten deutlich niedriger, was Spielraum für höhere Mieten bietet.
Aktuelle „Green Buildings“
Aber auch andere Immobilienfonds in Deutschland, Österreich, Holland oder dem restlichen Ausland bieten sinnvolle Alternativen zur Vermögensstreuung.
Wie möchten Ihnen einen aktuellen Fonds vorstellen:
Gesellschaft MPC Capital
Fondskategorie Immobilien USA
Substanzquote 87.62 %
Fremdkapitalquote: 0
Währung: USD
Mindestanlage 10.000 USD
Ausschuettung
Laufzeit 9 J. Jahre
Aktueller Status verfuegbar
Verfügbar seit: 19.11.2007 + Nachtrag 1-3
Der Fonds kurz beschrieben:
Der Kapitalanleger beteiligt sich kommanditistisch an der Fondsgesellschaft. Diese investiert in die US-Investitionsgesellschaft MPC Real Estate Opportunity Partners 3, die wiederum in die vier Zielfonds investiert.
Mit dem Immobiliendachfondskonzept investieren die Anleger gemeinsam mit MPC Capital und institutionellen Investoren in ein US-Immobilienportfolio von über USD 20 Milliarden. Die vier US Opportunity-Fonds (Zielfonds), in die die Dritte MPC Sachwert Rendite-Fonds Opportunity Amerika GmbH & Co. KG (Fondsgesellschaft) investiert, verfolgen chancenorientierte Investitionsstrategien und werden von US-Immobiliengesellschaften – mit Eigen- und Erfolgsbeteiligung – aktiv gemanagt.
Die chancenorientierte Anlagestrategie:
- Opportunity Fonds kennen die aktuellen Marktentwicklungen der Immobilienmärkte sehr genau. Sie kaufen antizyklisch unterbewertete, schlecht gemanagte oder sanierungsbedürftige Immobilien meist zum reinen Substanzwert ein. Ebenso werden Projektentwicklungen getätigt.
- Ziel ist es, den Wert dieser Immobilien während einer möglichst kurzen Haltezeit zu steigern. Mit jeder Investition verfolgen die Fondsmanager eine klare Strategie, die sie in der Regel innerhalb von drei bis fünf Jahren aktiv umsetzen. Diese kann von der Erhöhung des Vermietungsstandes bis hin zu kompletten Projektneuentwicklungen reichen. Dabei ist es jeweils das Ziel, ein nachfragegerechtes Produkt zu entwickeln.
- Nach Umsetzung der Wertsteigerungsmaßnahmen wird die Immobilie verkauft und damit die Wertsteigerung realisiert.
- Eine derartige chancenorientierte Strategie ermöglicht innerhalb eines kurzen Zeitfensters hohe Wertzuwächse und attraktive Kapitalrückflüsse an die Anleger. Die Einlagen der Anleger werden durch den schnellen Wiederverkauf der weiterentwickelten Objekte nur kurz gebunden.
Zielfondsbeteiligungen:
- Blackstone Real Estate Partners VI, L. P.: USD 40 Millionen
- Tishman Speyer Real Estate Venture VII, L. P.: USD 40 Millionen
- Exeter Industrial Value Fund, L. P.: USD 20 Millionen
- Taconic Property Fund, L. P.: USD 20 Millionen
Die Laufzeit der Beteiligung richtet sich nach den Laufzeiten der jeweiligen Zielfonds und wird voraussichtlich acht bis zehn Jahre betragen. Es besteht eine Verlängerungsmöglichkeit über das Jahr 2016 hinaus um maximal fünfmal ein Jahr. Die Beteiligung kann im Rahmen eines Verkaufs, einer Schenkung oder einer Abtretung entgeltlich oder unentgeltlich auf Dritte übertragen werden.
Warum Sie sich beteiligen sollten:
Die Situation am Markt:
Aufgrund des robusten US-amerikanischen Marktumfeldes bleiben die USA weiterhin ein sicherer Standort für Immobilieninvestitionen. Häufig wird die bereits angesprochene USHypothekenkrise des Sommers 2007 allgemein als US-Immobilienkrise bezeichnet und damit auf sämtliche Immobilienmärkte in den USA bezogen. Es ist jedoch zwischen den Märkten für selbst genutztes Wohneigentum (Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen) und kommerzielle Immobilien (z. B. Büro- und Gewerbeimmobilien) zu unterscheiden: Der Markt für kommerzielle Immobilien ist von der Krise nicht direkt betroffen. Er ist in insgesamt sehr gesunder Verfassung und verzeichnet steigende Mieten bei sinkenden Leerständen. Auf diesem Markt sind die Real Estate Opportunity-Fonds aktiv. Aktuell: Die Finanzkrise hat die US-Volkswirtschaft in eine schwere Rezession geführt. Diese macht sic unter anderem durch eine im ersten Quartal 2009 auf 8,5 % gestiegene Arbeitslosenquote bemerkbar, sowie durch im Jahresvergleich um 7,3 % gefallene Einzelhandelsausgaben und eine generell sinkende Produktion. Das Bruttoinlandsprodukt sank im vierten Quartal 2008 um auf ein Jahr hochgerechnet 6,3 % und im ersten Quartal 2009 um auf ein Jahr hochgerechnet 5,5 %. Die Prognosen für die kommenden Quartale sehen zwar für 2009 eine weitere Verringerung der Wirtschaftsleistung voraus, jedoch mit deutlich verlangsamter Tendenz. Damit herrscht unter Wirtschaftsexperten weitgehende Übereinstimmung darüber, dass die USA ihre konjunkturelle Talsohle erreicht haben. Ende 2009 wird für die USA das Ende der Rezession erwartet, die Wachstumsprognosen für das Jahr 2010 liegen bei 1,5 %.
Die steuerliche Komponente:
Aufgrund der Beteiligungsstruktur unterliegt der deutsche Anleger auf Basis des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen den USA und Deutschland mit seinen Einkünften aus diesem Beteiligungsangebot überwiegend in den USA der Besteuerung. Es kann sich dabei sowohl um steuerpflichtige Mieteinkünfte aus den Immobilien als auch um steuerpflichtige Veräußerungsgewinne handeln. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Teile der Einkünfte aus den Investitionen als “Business Income” qualifiziert werden, mit dem Ergebnis, dass diese Einkünfte ebenfalls in den USA zu besteuern sind. Der Investor profitiert von dem in den USA geltenden Steuerfreibetrag von USD 3.400 (Stand 2007), von den günstigen US-Steuersätzen für Veräußerungsgewinne und von den relativ niedrigen US-Steuersätzen. Je nachdem, in welchem Bundesstaat die Immobilien belegen sind, kann es zur Erhebung von zusätzlichen Bundesstaatensteuern kommen. Neben den reinen mmobilieneinkünften wird es auch Rückflüsse in Form von Zinseinkünften und Dividenden geben, die aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens in Deutschland besteuert werden.